Informationen über den Verein

 

Der Ökumenische Arbeitskreis Asyl Offenburg e.V. unterstützt seit den 1990er-Jahren Flüchtlinge und Asylsuchende mit Beratung, Begleitung und praktischer Hilfe. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Kirchen, Stadt Offenburg und Vereinen schaffen wir ein starkes Netzwerk, das Integration möglich macht – offen für alle, unabhängig von Herkunft oder Religion.

Die langjährige Vorsitzende des Vereins, Claudia Roloff, sagt über den Ökumenischen Arbeitskreis Asyl Offenburg e.V., der im Jahr 2015 mit der Bürgermedaille der Stadt ausgezeichnet wurde:

„Wir sind für alle Flüchtlinge und Asylsuchenden da, die Rat und Hilfe brauchen und dankbar, dass Haupt- und vor allem auch Ehrenamtliche sich kümmern.“

 

Wer mitarbeiten möchte – ob bei Hausaufgabenhilfe, Sprachunterricht oder im Café International – ist herzlich willkommen. Auch Sachspenden sind gefragt. Kontakt: Vorstand (0781-93603531) oder Diakonisches Werk (0781-92220).

  

Vorstand

Frau Claudia Roloff

1. Vorsitzende
Ich bin Enkel-Tochter in einer Flüchtlingsfamilie, das steckt mir in den Knochen, obwohl ich nicht dabei war. Seit meinem Studium engagiere ich mich für Geflüchtete, seit 2002 bin ich Vorsitzende des Ökumenischen Arbeitskreises Asyl eV in Offenburg.
Ich bin glücklich, dadurch viele faszinierende Menschen kennen zu lernen. Und ich bin empört darüber, wie schwer unsere Gesellschaft und unsere Behörden es vielen von ihnen machen, sich hier als Mitbürgerinnen und Mitbürger zu fühlen und an unserem gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Frau Johanna Mugabi

2. Vorsitzende
Ich bin seit 2019 Mitglied im Arbeitskreis Asyl.
Die ersten Kontakte zur Arbeit mit geflüchteten Menschen hatte ich während meiner Studiumszeit in Freiburg, als ich ehrenamtlich bei den Stadtpiraten, im Bereich der Nachmittagsbetreuung für Kinder, mitgearbeitet habe. Durch meine persönliche Verbundenheit nach Uganda und meinem Master, habe ich dort hautnah miterlebt, was es heißt in einem Flüchtlingsdorf an der Grenze zum Südsudan zu leben.
Die Geschichten der Menschen, deren Mut und Lebenskunst an einem neuen Ort Heimat zu finden, hat mich zutiefst beeindruckt und geerdet.
Von 2019-2020 war ich als Hauptamtliche im Bereich Flucht und Migration im Vorstand aktiv, seit 2021 führe ich meine Arbeit im Verein ehrenamtlich weiter.

Herr Ernst Rattinger

Kassierer
Seit den 1990er Jahren bin ich Mitglied im Arbeitskreis Asyl. Vor etwa zehn Jahren wurde ich gebeten, im Vorstand Kassierer zu werden. Diese Aufgabe habe ich seither.
Außerdem unterstütze ich sehr gerne geflüchtete Menschen ganz praktisch bei Umzügen oder der Einrichtung ihrer Wohnung sowie beim Kontakt zu Behörden oder Beratungsstellen.
 

Frau Rita Makarinus

Beisitzerin
Eine „Wimmelwelt“ vor dem Plakat, das zum Café international / Sprachcafé einlädt: Beides passt zu meinen Schwerpunkten im Ökumenischen AK Asyl: Wimmelbilder ermuntern Kinder, genau zu beobachten und sich auszudrücken. Ich freue mich mit ihnen, wenn sie die passenden Wörter finden und ihre sprachlichen Fähigkeiten entwickeln. Ich freue mich auch mit den erwachsenen Gästen unseres „Sprachcafés“, wenn wir ihnen unterhaltsam und spielerisch den Zugang zur deutschen Sprache erleichtern.
Kinder und Erwachsene beim Sprechenlernen unterstützen ist wie ein Erkunden unterschiedlicher bunter Wimmelwelten. Wir lernen, einander besser zu verstehen. Fremdes wird vertrauter.
Integration ist keine Einbahnstraße, ist herausfordernd für alle Beteiligten. Manchmal wirklich anstrengend. Oft bereichernd. Hier und da beglückend.

Frau Schwester Dorothea Benz

Beisitzerin
Ich bin seit 2015 Mitglied im Arbeitskreis Asyl.
In der Reihe „Dialog im Kloster“ im Jahr 2015 sprach Herr Michael Loritz über die Perspektiven für die Flüchtlingssituation in Offenburg, dass daran gedacht sei eine neue Unterkunft für Familien zu eröffnen in der Franz-Volk-Straße. Spontan entschieden sich Sr. Agustina und ich, uns dort  zweimal wöchentlich vorrangig um Mütter mit kleinen Kindern zu kümmern und erste Sprachübungen pantomimisch, kreativ zu versuchen. Kontakte zur Astrid-Lindgren-Schule erwiesen sich als hilfreich. Für das Café International konnten KollegInnen des Klostergymnasiums gewonnen werden und Schülerinnen, die Kuchen backten, bewirteten und vor allem verlässlich die Kinder betreuten.
 
In dieser Zeit wurden uns wertvolle Begegnungen geschenkt mit Menschen vom Balkan, Afghanistan, Syrien und Afrika. Was haben wir gelacht – und geweint, wenn plötzlich Transfer oder Abschiebung drohten. Besonders mit drei Familien sind wir noch immer in Verbindung, freuen uns darüber, dass die Eltern und z.T. auch schon die Kinder Arbeit oder Ausbildungsplätze gefunden haben, schulisch Fortschritte und Abschlüsse erzielt werden, das Sprachvermögen wächst. Jede Begegnung in der Stadt wird zu einem kleinen Fest … und motiviert mich, weiter im AK-Asyl mitzuarbeiten.

Herr Werner Pohl

Beisitzer
Ich bin seit 2015 Mitglied im Arbeitskreis Asyl, bin 1947 geboren und bearbeite die Homepage.
»Ich habe viele Menschen aus Afghanistan, Iran, Syrien und anderen Ländern kennengelernt, die sich sehr schnell und vorbildlich in unser Land und die Gesellschaft integriert haben. Zwei Familienväter sind inzwischen als Busfahrer ausgebildet und arbeiten im ÖPNV der Ortenau. Auch viele Frauen verdienen zum Lebensunterhalt hinzu. Die Kinder sind erfolgreich in den Schulen. Regelmäßig besuche ich die Familien und erfahre große Dankbarkeit.«

Herr Bertold Thoma

Beisitzer
Dr. Hildegard Geiger und Monica Krapf, diese bemerkenswerten unermüdlichen Streiterinnen für das (Asyl)recht und die Würde der damals vor allem aus Eritrea und dem Libanon gekommenen Menschen, haben mich stets sehr beeindruckt. Auf ihre Anregung und Initiative hin übernahmen wir die zeitweilige schulische Förderung eines Mädchens, wir bemühten uns um Arbeitsplätze; etwa bei der TBO. Als langjähriger Stadtrat konnte ich mich bei der Stadtverwaltung einsetzen für die Belange des AK Asyl wie für die Gründung eines „Ausländerbeirates“ bzw. der „Ausländerinitiative“, in politischen Kreisen werben für ein humanes Asylrecht und bei der Bevölkerung für Verständnis und Toleranz. Als ehemaliger Lehrer sehe ich meine Kompetenz und Verpflichtung seit Jahren in der Hausaufgabenhilfe und der schulischen Beratung zugereister Kinder und deren Familien.
 

Herr Taiari Ali

Beisitzer
Ich bin seit 2024 beim Arbeitskreis Asyl engagiert, habe zwei Kinder und bin IT-Techniker.
Im Jahre 2013 habe ich das erste Mal die Stadtkirche Offenburg besucht. Bereits nach dem ersten Gottesdienst haben mich die Gemeinde bzw. die Menschen aus der Kirche sehr warm und herzlich aufgenommen. 
Ich unterstütze alle geflüchteten Menschen und freue mich, dass ich beim Arbeitskreis Asyl mitwirken kann.
 

Mitglied werden

Bitte lesen Sie die Vereinssatzung in der aktuellen Fassung:
 
Stellen Sie bitte einen formlosen Antrag zur Aufnahme in den Verein und richtien Sie ihn an unsere Geschäftsstelle
 
Ökumenischer Arbeitskreis Asyl Offenburg e.V.
Poststraße 16
77652 Offenburg
 
Sie können sich auch anmelden, wenn Sie das Café International besuchen.
 
Vielen Dank
 
Wenn Sie doch lieber ein Formblatt für die Anmeldung verwenden wollen, dann können Sie es hier herunterladen, ausdrucken und uns per Post zusendenden.
 
Natürlich können Sie auch ein Foto oder die eingescannte Datei per Mail zuschicken. Der Vorstand wird sich zeitnah bei Ihnen melden.